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Gedanken über 16 neu


Die Nachkriegs- Generation, lernte von den Eltern , was gut erhalten ist, nicht gleich weg zu werfen.
Es wurde erst mal in den Keller oder auf den Dachboden gestellt.
Es gab keine Sperrgut - Abfuhr. Manchmal in Abständen kam ein Schrotthändler vorbei ,
Haben sie Eisen , Lumpen und Papier,gab es einen Schlager, oder eben auch alte Möbel. Die gab es wenig und bei uns wurde manches zu Feuerholz zersägt. Sperrmüllabfuhr kannte man nicht.
Außer Zeitgenossen die auch früher schon einfach etwas in der Landschaft entsorgten, heute trotz Sperrgut-abfuhr hat sich das nicht geändert.
Es wird alles was noch gut ist, und jemand gebrauchen könnte an die Straße gestellt oder in den Müll geworfen obwohl es noch nicht alt ist. Eben nicht mehr modern, das ist die Wegwerfgesellschaft.
Es gibt aber eben auch die Sammler, die nichts wegwerfen können oder sich schwer damit tun. Sie sammeln übertrieben alles und können sich nicht trennen. Meistens wird gekauft und es nicht mal benutzt. Alltägliches für den Haushalt, Kosmetik , Tuben, Farben , Geschirr, Kleidung, beinahe eine Kaufsucht. Sonderangebote, so günstig bekomme ich es nie wieder. 
 
Oft haben die Menschen wenig Geld und bewahren alles als Schatz auf. Solange Platz dafür vorhanden ist, bis alles über den Kopf wächst und der Platz nicht reicht. Ja , das nennt man zugemüllt.
Oft ist alles erspart und ein ideeller Wert kommt hinzu. Andenken, Geschenke, alte Antiquitäten.
Wie halte ich es frage ich mich wenn ich darüber nachdenke.
Etwas gut erhaltenes wegwerfen fällt mir schwer, aber es gibt Sammelstellen für Möbel, Geschirr und gut erhaltene Kleidung,Bettwäsche und Handtücher.Das bringe ich dann dort hin oder es wird abgeholt. Was nicht gut ist geht in den Sperrmüll, den muss man anmelden.
Was ideelle Werte betrifft, das behalte ich bis an mein Lebensende.
 Da habe ich so meine kleinen Schätze, Gedichte, Geschichten, Briefe, Karten, Liebesbriefe und Post die man heute nicht mehr bekommt, einige Ordner voll.Nach mir die Sinnflut!
Von Kosmetik, Tuben, Lebensmittel, Vorrat und alles was dazu gehört, da trenne ich mich wenn das Datum abgelaufen ist.
 Jedenfalls liegt es nicht ungenutzt lange bei mir rum. Seit ich mein neues Bad habe, fällt es mir besonders leicht aufzuräumen, nein, es fällt nichts mehr an und ich habe viel Platz.
Trotzdem, hörte ich von meiner Tochter letztens beim Aufräumen etwas von Messi oder so! 
Meine Ohren wackelten beträchtlich.
Ich sagte ihr „keine Angst, noch bin ich nicht so alt und du brauchst von mir nichts entsorgen was in den Müll kommt“.
 Ich denke sie gehört zu der Wegwerfgesellschaft und wird vieles entsorgen was ich noch zur Zeit gebrauche und für wertvoll halte.
 Letztens kam sie und fragte mich nach einem alten Bratentopf oder Tontopf...gut das ich sie aufbewahrt hatte im Keller in einem alten Schrank.
Das bin ich nicht allein, meine Freundin hatte auch gerade das Thema mit ihrer Schwiegertochter. Ich weiß nicht ob ich bewundern soll, das es Menschen gibt die sich so schnell trennen , es hat auch etwas mit Beständigkeit zu tun, denke ich, weil ich ein Stier bin und mir treu, mich gern mit schönen Dingen umgebe.

Klärchen (c)


http://rostrose.blogspot.co.at/p/anl-new-life.htmlAktion beiTraudeRostrose ANL
Achtsamkeit,Nachhaltigkeit, Lebensqualität

Kommentare:

  1. zu deinen Gedanken über 16?!° möchte ich doch unbedingt zufügen dass ich in vielem Deiner meinung bin und es auch vielleicht in etwas abgeänderter Form - ähnlich halte und: verwalte.
    Die Dinge die von meiner Mutter sind - halte ich natürlich bei mir und in Ehren solange sie noch lebt denn es käme mir verwerflich und lieblos vor wenn ich DAVON etwas entsorgen wollte.
    Vom verstorbenen Bruder gibt es ein paar kleine Erinnerungsandenken, die ich bestimmt zeit meines Lebens nicht entsorgen werde- es ist ja :nicht viel und soll ihn ehren.
    bei meinem eigenen KRAM dünne ich aus - immer wieder neu, dann, wenn ich dran bin und so ist vieles schon im Asylantenheim gelandet, in der Kleiderkammer und letztendlich dann auf dem Sperrmüll, obwohl es nicht kaputt oder schlecht war.
    Aber du hast völlig recht, die Kinder/Töchter und Söhne können vieles und fragen nach weil sie wissen, Wichtiges hebt man immer auf, es gilt nur - die Wertigkeit festzustellen.
    Ein guter beitrag der viele beschäftigt wenn sie darüber nachdenken.
    liebe Grüße
    angel...
    P.S: siehste ich hab das neueste gesehen, weil ich gucke:-))und scrolle das wird auch so bleiben, weil es mich interessiert was du schreibst und denkst.

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  2. Liebes Klärchen, nun die neue Generation denkt oft anders als die Vorherige, das ist wohl schon immer so gewesen.Deine Tochter hat es vielleicht garnicht so schlimm gemeint, aber auch mich hätte das Wort sehr verletzt.
    Besonders da meine Mutter alles gesammelt hat und bis unter die Decke gestapelt hatte.Es war tatsächlich ein Alptraum, ihre Wohnung räumen zu müssen.Aber wenn ich früher etwas sagte, war sie zutiefst beleidigt, denn alles war für sie wertvoll.
    Heute frage ich mich oft was ist für mich wertvoll und was kann weg, nicht so leicht zu beantworten bei Dingen an denen mein Herz hängt.
    Mit einem lieben Gruß
    Deine Helga

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