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Freitag, 10. Juli 2020

Zitat am Samstag

ZiB für Nova

Regen bringt Segen wird gesagt
Wasser ein Lebensquell
Das Wasser soll knapp werden bei uns las ich in der Zeitung
In meinem vorigen Post sieht man wie ich fleißig Wasser in einer Tonne sammle, es kommt von einer Regenrinne an unserem Gartenhaus und reicht für ein paar Gießkannen. Heute nachmittag hörte es auf zu regnen und die Sonne zeigte sich für Augenblicke.
Das Zitat passt gerade zur Zeit, dachte ich,während ich es las.
Bilder dazu finden sich im Archiv und zur Zeit original in der Natur auf Wegen .









                                             Vom Himmel auf die Erde, alles fruchtbar werde


Das Wetter muss man nehmen wie es kommt, Regen oder Sonnenschein lädt zum Wochenende ein,
Eure Klärchen
der Himmel am Freitagabend , das Zitat geht nun zu Nova






Donnerstag, 9. Juli 2020

DND-Natur

Die Natur um uns

Wenn ich heute aus dem Fenster schaue , sehe ich Regen und alles grau.
Der ersehnte Regen macht mir Freude, es hört schon wieder auf wenn es genug ist.
Die Blätter meiner Rosen fallen  und auch die Tropfen in den Eimer.

Schnell ein paar aktuelle Fotos am Abend

Rosenblätter fallen




die Wanne ist voll

Kräuter wachsen



Fuchsie und Margerite hängen geschützt

Ich wünsche allen eine schöne Restwoche, alles so nehmen wie es kommt,
Eure Klärchen
und nun zu Jutta
Jutta






Samstag, 4. Juli 2020

ZiB am Samstag

Das Zitat am Samstag
Worte zu einem schönen Bild für Novas Aktion

Da fällt mir ein. es passt ja auch wunderbarb in Himmelsblicke bei Zaunwickens Welt

Immer wieder geht die Sonne auf
und der Morgen erwacht,
machen wir das beste aus unserem Tag!

auf einem Schiff nach Oslo
                                           Blick oben aus dem Fenster in unserem Haus
                                                                   erstes Morgenrot

                                 so sah es heute aus und bleibt bedeckt, mit dem Hund unterwegs

Der Himmel kann nicht einstürzen
aber die Erde kann zerbrechen
Vulkane die Feuer speien, 
Erdbeben die zerstören
Ausbeutung von uns Menschen
das Wasser das steigt
Feuer die verbrennen
Eis das schmilzt
Landschaften die verschwinden.
die Erde weint
die Pandemien verbreiten sich
und die Welt schaut zu!
K.S. 2 020
Euch allen nun ein schönes gesundes Wochenende,
Eure Klärchen

Donnerstag, 2. Juli 2020

DND überall

Donnerstag Natur DND

Meine Rose Nostalgie entzückt mich immer wieder mit ihrer Blüte



auch Funkien gibes in vielen Arten .Die Knospen von nahe besehen sind schön und passen zu Rosen
Sie werden auch Hosta genannt





Den Mohn noch gerettet

das geht jetzt zum DND




Dienstag, 30. Juni 2020

Tee oder Kaffee

Tee oder Kaffee keine Frage sondern Kultur

Kaffee oder Tee

Die Frage gab es für mich nicht in Ostfriesland. Mit der Muttermilch und Tee bin ich dort aufgewachsen.
Schwarzer Tee mit Kluntje und Rahm.
Eine Schüssel (Kumm) frischer Kuhmilch stand auf dem Tisch, immer frisch und ein Tag alt. Die darauf sich bildende Sahneschicht wurde mit einem speziellen Sahnelöffel abgeschöpft und vorsichtig am Rand der Teetasse eingelassen, damit sich einen Wolke bilden konnte.
Bild
Das war so vor 40 Jahren und mehr.
Heute hat man sich der Zeit angepasst, die Kuhmilch direkt vom Bauernhof bekommt man selten. Einfacher ist es Sahne zu kaufen und in das Milchkännchen zu gießen. Bei allem anderen hält man an der Tradition fest. Ungefähr sechs mal am Tag gibt es frisch aufgebrühten Tee, damit fängt man morgens nach dem Aufstehen an um wach zu werden. Die letzte Tasse wird so abends zum Abendbrot bis 20 Uhr getrunken.
Bei feierlichen Anlässen zu Hause z.B. gibt es abends auch noch ein Stückchen Kuchen dazu.
Richtig schöne Erinnerungen von Tee habe ich in meiner Kindheit.
Ich schlief, wie es damals üblich war mit meiner Schwester zusammen im Zimmer, in einem großen breiten Bett.
Wir hatten Glück ein breites Bett von ca. 160cm zu haben.
In der Woche mussten wir früh aufstehen und manchmal auch schon kleine Hausarbeiten, wie den Abwasch verrichten. Anschließend gingen wir zur Schule und unsere Mutter zur Arbeit.
Am Sonntag durften wir ausschlafen bis acht, halb neun Uhr. Unsere Mutter weckte uns mit einer Tasse Tee auf dem Tablett. Die erste Tasse bekamen wir mit den Worten, „nu mutt ji ober upstaan, is all aacht Ühr“.
Wenn wir Glück hatten, brachte sie uns noch eine zweite Tasse, wenn wir Pech hatten folgte eine Tasse kaltes Wasser ins Gesicht
Danach standen wir bestimmt auf.
Später als ich meinen Mann kennengelernt hatte, gab es eine kleine Peinlichkeit für ihn.
Das erste Mal bei uns zu hause, wurde er meiner Mutter vorgestellt. Mit den ostfriesischen Gepflogenheiten kannte er sich überhaupt nicht aus, und erst recht nicht mit Teetrinken, diese kleinen Tassen.
Im Schwabenland wo er aufgewachsen war, gab es zum Trinken Milch, Pfefferminztee und später als Erwachsener Kaffee.
In schlechten Zeiten gab es wie in den meisten Familien Linde Muckefuck.
Meine Mutter empfing ihn als Gast und wie es üblich ist in Ostfriesland, gab es Tee und Kuchen.
Etwas anderes wurde nicht angeboten.
Nun war es ein warmer Tag im Juni, und mein zukünftiger Ehegatte hatte Durst nach einer zwei Stunden Zugfahrt.
Normal wird die erste Tasse in kleinen Schlückchen getrunken, mein Mann nahm die kleine Tasse setzte an und ein Schluck, sie war leer.
Meine Mutter schaute verdutzt und meinte dann, dat Teedrinken bring wi hum ok noch bi“, das Teetrinken bringen wir ihm auch noch bei. Später meinte er zu mir, er hätte lieber ein kaltes Bier getrunken.
Das ist aber noch nicht alles, was er lernen musste.
Heute trinkt er Tee aus einem Pott mit Teebeutel, während ich versuche, die Tradition hochzuhalten.
Bei uns gibt es nur kein so weiches Wasser wie in Ostfriesland, der schmeckt nicht ganz so gut wie dort.
Die Ostfriesen sind Deutschlands Teetrinker Nr.1. Etwa ein Viertel des gesamten Teekonsums in der Bundesrepublik fällt auf Ostfriesland, ob wohl die Ostfriesen nur etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen.
Ein bestimmtes Ritual wird eingehalten und gleicht einem Zeremoniell.
Es gibt den Spruch „Ostfriesische Gemütlichkeit hält steht`s ein Tässchen Tee bereit“
Die Teesorte, Ostfriesenmischung, wird aus bis zu 20 Teesorten gemischt.
So wird er gekocht:
Eine Teekanne mit kochendem Wasser ausspülen.
Der Tee wird in einem Treckpott (Ziehtopf) zubereitet. Gut ein bis zwei Teelöffel Teeblätter in die Kanne, mit kochendem Wasser übergießen, so dass die Teeblätter gerade bedeckt sind. Man darf den Tee nicht versupen (ertränken)
Kurz ziehen lassen und etwas kochendes Wasser nachgießen. Die kann stellt man auf ein Teestövchen.
In der Teetasse liegt der Kandis und mit einem Teesieb (damit die Teeblätter nicht in der Tasse landen) wird der Tee auf den Kandis gegossen. Man hört das Knacken des Kandis durch die Hitze. Die Tasse wird bis zu dreiviertel Höhe gefüllt.
Mit einem Sahnelöffel wird dann die Sahne langsam auf dem Tee verteilt, es entsteht eine kleine schwimmende Wolke.
Der Tee wird eher geschlürft als getrunken, aber ohne störende Nebengeräusche.
Einen Löffel braucht man bei den ersten zwei Tassen nicht zum Umrühren
Ein Wahlspruch der Ostfriesen ist, “dree is Ostfreesenrecht“, beschränkt sich der Verzehr normalerweise auf drei Tassen.


© Klärchen

Klappentext
Tee oder Kaffee, kommt darauf an wo wir gerade sind und wonach uns zumute ist.
Beim Tee hat man die Wahl zwischen vielen Sorten beim Kaffee die Wahl zwischen Marken
und den verschiedenen Zubereitungen.
Es gibt traditionell ausgesprochene Teetrinker, und ausgesprochene Kaffeegenießer.
Besondere Erlebnisse hat sicher jeder schon mal gehabt beim Genuss von Tee oder Kaffee.
Ein Käffchen ist im Duden aufgenommen!

Habt Ihr auch Traditionen die Ihr gern behalten möchtet  ausübt oder Euch erinnert?
Einen lieben Gruss am Dienstag,
Eure Klärchen