Schreiben kann helfen und Freude machen
Schreiben Therapie und Freude
Marie liest viel und was sie interessiert bleibt auch in ihrem Gedächtnis haften.
In letzter Zeit hat sie festgestellt, das viele Menschen ,auch junge Leute, viel persönliches von sich ins Netzt stellen. Gerade aktuell, das Handyverbot in Schulen.
Biografien von Schauspielern, Politikern und Prominente mit interessanten Lebensgeschichten finden sich heute im Buchhandel. Von Leuten wie du und ich, wird vieles ins Netzt gestellt oder über soziale Medien ins Internet verbreitet. Jeder kann einen Blog oder eine Homepage kostenlos erstellen und wenn das Bedürfnis da ist umsonst und unverfänglich, die eigenen Erlebnisse, Verhältnisse ,Lebensgeschichten , Tageserlebnisse ins Netz stellen.Da gibt es viele Portale die alles veröffentlichen.
Marie versteht nicht warum manche so viele Details bis zu Daten mit denen Unfug betrieben wird, veröffentlichen müssen.
Es ist kostenlos und die Frage bleibt, warum wird an nichts Böses gedacht in dieser Welt, dabe sind schon viele hereingefallen auf angeblich nette Kommentare.
Bewunderung, Mitleid, Beifall, Bestättigung, ja, das brauchen die Menschen, auch von denen die wir nicht kennen.
Vielleicht ist jemand dabei der hilft ,der tröstet ,der sich mitfreuen kann.
Schon Goethe schrieb, mitfreuen, nicht mitleiden, macht den Menschen aus.
Es gibt eben Menschen die im realen Leben keine Freunde haben zum Reden, persönliche Gespräche zum Teilen, Mitteilen. So haben sie nicht viele Möglichkeiten Anerkennung zu bekommen von echten Freunden , von falschen angeblichen Freunden die natürlich auch Feedback möchten.
Spielst du dieses Spiel nicht mit hast du schlechte Karten. Es ist ja nicht interressant das Noname gerade ein Bein gebrochen hat. Echte Freunde wissen es, was geht es die Welt an. Die Werbeindustrie ist immer mit dabei und macht es sich zunutze.
Marie liest Biografien die sie sich gezielt aussuchen kann, von Menschen die sie neugierig machen
mit dem was sie geleistet haben. Es hält sich aber in Grenzen.
Eine Biografie als Buch eingebunden ist kostbar.
Marie hat auch eine Biografie mit Freude und Leid, traurig, bewegend, Hindernisse überwindend.
Sie möchte das es ihr Geheimnis bleibt, hat ihre Gründe.
Viele Biografien ähneln sich, besonders von Menschen, die den 2. Weltkrieg erlebt haben oder Nachkriegskinder sind.
Alles was danach kam ging in verschiedene Richtungen. Es wurde getrennt nach arm und reich, nach Bildung, politischer und religiöser Orientierung.
Die nicht auf der richtigen Seite waren, hatten es schwer. Erst im Laufe der Generationen wurde Ausgleich geschaffen.
Wie die Sicht heute ist und anders erlebt wird, setzt die Schere zwischen arm und reich wieder scharf an.
Die Biografie einzelner Menschen endet im Chaos, ungeordnet im Nirgendwo des Vergessens,
wenn nicht geholfen wird.
Marie hat sich die Gedanken vor langer Zeit gemacht und in einer Kiste gefunden. So wird es von Marie aber nicht veröffentlicht.
Nicht nur Fotos und Gedichte gibt es von mir, manchmal auch Texte beim Ordnung schaffen in meinem Leben.
Eure Klärchen
Die Familie ist das wichtigste im Leben, ein Grundstein für die Zukunft
Mein Vater mit Marineuniform,als Kind.
Im Krieg war er in einem Uboot, kam verletzt zurück nach Hause starb an den Folgen des Krieges. Die Biografie unserer Eltern. Eine Kiste mit alten Erinnerungen. Nun denke ich über meine Biografie ganz anders nach, ich räume auf im Heute.
Das Wetter ist gerade dafür geeignet Ordnung zu schaffen
Liebe Grüsse, Klärchen, mehr von mir bei http://klara-marie.blogspot.com

Das tut mir leid dass so früh dein vater sterben musste und das ist so ein romantisch Foto von früher! Ja das Wetter lässt einen vieles machen jetzt daheim.
AntwortenLöschenVom Opa der Onkel ist auch im U-Boot gefallen im Krieg,der steht mit dem Namen im Marinedenkmal Laboe!
Lieben Gruss Elke
Liebe Elke, mein Vater ist nicht gefallen, sondern mit einem Durchschuss im rechten Arm heimgekommen. Er wurde Linkshänder. Es gab dann die Folgekrankheiten, Diabetis, Herz usw. Ich war 16 jahre alt als er starb. Danke fürs Lesen
LöschenJa, habe ich auch schon oft gehört, dass Schreiben Therapie sein kann. Da wünsche ich allen Autoren viel Erfolg. Ist auf jeden Fall besser als Pillen schlucken!
AntwortenLöschenAls Naturwissenschaftler sind meine Texte immer eher knapp und viel Persönliches gebe ich nach Möglichkeit auch nicht preis. Aber da ist auch jeder Mensch anders.
Sei ganz herzlich gegrüßt von
Arti
Liebe Arti, so geht es mir auch, mit wenigen Worten viel gesagt, war schon immer mein Bestreben. Zur Zeit hole ich alte Texte aus Themenbüchern hervor, die ich mit mehreren Autoren schrieb. Das Portal existiert nicht mehr in der alten Form. Danke Dir und lieben Gruss, Klärchen
LöschenDeine Geschichte kann ich nachvollziehen und bestätigen. So geht es mir auch. Ich lasse im Schreiben alles frei, was mich beschäftigt.
AntwortenLöschenDanke für diese Geschichte, die in mir so viele Erinnerungen weckt.
Herzlichst, Edith
Danke, mit liebem Gruss,ich lese gern bei Dir,Klärchen
LöschenWie das halt so ist: "was dem einen sin Uhl ist dem andern sin Nachtigall". Der eine möchte sich nach außen öffnen, seine Gedanken von der Seele reden, frischen Wind und neue Erkenntnisse erfahren. Der nächste verschließt sich, mag höchstens verbrämt andeuten, dass er Redebedarf hat.
AntwortenLöschenDie denke, das Heischen nach Beifall oder Selbstbestätigung wie bei Influencern, die sich selbst feiern und ihr Ego pflegen, erwartet man im Bloggerland wohl eher selten.
Biographien sind auch immer durchgefärbt von der Interpretation desjenigen, der sie verfasst. Und jeder hat eine Geschichte. Selbige für sich selbst durchzugehen und zu verarbeiten ist auch wichtig.
LG Christiane
So ist es ,liebe Christiane,um nach aussen zu gehen,musst du dich selber gut kennen.Das Leben schreibt die Geschichten,aber vieles ist oft zu unbedarft.Trau,schau wem und was.Liebe Grüsse in den Tag,Klärchen
LöschenSchreiben ist wirklich eine gute Therapie und verursacht viel Freude, eine Art Befreiung der Seele.
AntwortenLöschenDas hast du fein ausgdrückt.
Liebe Grüße in deinen Tag von Karin Lissi
Ob Schreiben als eine Art der Selbsttherapie hilft und zu betrachten ...
AntwortenLöschennur ein Bedürfnis nach Ausdruck ...
etwa reine Selbstdarstellung - ( als Unterstellung )
oder eine Lust am schreiben ist - wer vermag das beurteilen
der eine kann es
ein anderer nicht
es hat immer einen Grund,
gibt einen Anlass oder eine Situation
nicht anders zu verarbeiten bedeutet
Träume verarbeiten
Gedanken klären
sich öffnen zu üben,
wenn man früher zu viel nein gesagt hat
kann vielleicht ein Psychiater oder Psychotherpeut ergründen
nur leider gibt es erst nach einem Jahr Termine
oder wird nicht von der KK bezahlt
auch deswegen oft ein Grund zu schreiben...
wie man schreibt
was man schreibt
worüber man schreibt
ist immer privat das niemand ergründen kann
manchmal ists auch besser als es zu zerreden was man damit meint...
ich habe es nie gewagt jemanden danach zu fragen,
warum auch..
lb. Gruß Angel
Der Titel ist ja auch nicht Therapie,sondern " schreiben kann helfen und auch Freude machen."Letzteres ist sicher das Beste. Denke
AntwortenLöschenes braucht deshalb niemand einen Pschyiater,das war nicht der Sinn meines Beitrages.Der Spass und die Freude stehen bei mir im Vordergrund,alles andere an Alltäglichem kommt auch mal vor und wird losgelassen.Danke für Deine Meinung mit liebem Gruss,Klärchen