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Montag, 7. Dezember 2015

Helfen und Hilfe

Binablurei mal anders oder doch wie immer, nur es findet sie niemand.


Dieser Blog sollte ja auch immer von meinen kleinen Reisen erzählen eher mit Bildern als Text.
Nun in der Weihnachtszeit hat kaum jemand richtig Zeit, nicht mal die Rentner .
Es gibt eben viele Menschen die arbeiten müssen und daran denke ich auch.

Ob sie wohl die Weihnachtszeit genießen können oder auch wollen.


Bei uns in der Straße wohnt eine Familie aus Ghana, Eltern ,Kinder und Enkel. Ich hatte sie ja schon mal besucht. Mein Mann kannte sie nicht, aber die Familie wusste wo ich wohne. Nun bekamen wir Holz für unseren Kamin, das wurde vorne auf dem Rasen an der Straße abgeladen. Mit der
Schiebkarre brachte mein Mann es zum Unterstand hinter unserem Haus.
Der Sohn der Familie hielt mit dem Fahrrad bei meinem Mann an und fragte ob er helfen könne.
Mein Mann verneinte, aber der junge Mann bot sich an, wenn wir Hilfe bräuchten würde er kommen.
Mein Mann freute sich darüber und erzählte es mir gleich.
Flüchtlinge die uns helfen wollen, dabei sollte es ja umgekehrt sein. Hilfe für die, die Hilfe brauchen!


Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    das finde ich schön, dass der Junge seine Hilfe angeboten hat, aber auch, dass Du diese Begebenheit eingestellt hast. Zeigt sie doch wie freundlich und hilfsbereit diese Menschen sind. Gegenseitige Hilfe ist doch das, was wünschenswert ist und zwar unter allen Menschen.
    Liebe Morgengrüße
    Astrid

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    1. Bei uns in der Straße ist Nachbarschaftshilfe angesagt, dieser Junge mann ist aber kein direkter Nachbar
      und das finde ich dann nicht selbstverständlich. Dankeschön für Deinen netten Kommentar, Klärchen

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  2. Liebes Klärchen,

    schön das der Junge sich angeboten hat. Es gibt halt solche und solche Menschen, egal aus welchem Land sie sind.
    Nun kann bei euch der Winter kommen, Holz ist nun fein geschlichtet.

    Liebe Grüße
    Paula

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    1. Ja, das fand ich auch sehr nett, liebe Paula, momentan ist das aber nicht selbstverständlich, da die Flüchtlinge unsere Hilfe brauchen, danke für Deinen Besuch, Klärchen

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  3. Liebes Klärchen

    Für den Jungen aus Ghana ist das Helfen
    Normalität, denn man ist in Afrika füreinander da ,
    ganze Dörfer helfen dort einander...
    Er war sicher erstaunt über das Nein Danke ,diese
    Menschen müssen sich an unsere Mentalität gewöhnen,
    denn wir Europäer sind viel kälter !
    Ich war einige male in Afrika in den Ferien,
    auch in vielen Dörfern ausserhalb den Ferienanlagen,
    jedes mal nahm ich mir vor die Wärme ,
    die Menschlichkeit und Zufriedenheit
    der Afrikaner mitzunehmen in den Alltag ,
    es dauert meistens nicht lange und ich war
    wieder im alten Trott :-)

    Herzlich grüsst dich
    Margrit


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    1. Liebe Margrit, ich denke er hat es nicht falsch verstanden und ist ja auch dabei unsere Sitten und Gebräuche zu lernen. Man muss nur eben freundlich bleiben.Mein Mann hat sich nett mit ihm unterhalten, er kann schon etwas Deutsch.
      Danke für Deine Worte, Klärchen

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  4. bei einer angebotenen Hilfe sollte man gerade bei den Fremdlingen nie nein sagen da es als Absage an die Person verstanden wird (doch wissen wir das ja meist nicht - oder reagieren wie auf das bisher gewohnte, braucht man keine Hilfe, braucht man sie halt nicht und sagt freundlich nett nein.)Sich an fremde Mentalitäten, Gebräuche und Sitten zu gewöhnen wird für uns Deutsche nie selbstverständlich sein.
    Afrikaner sind extrem hilfsbereit, freundlich und nett, schade wenn er es als Zurückweisung verstanden hat.
    es ist immer schwierig wenn sich FREMDE aneinander gewöhnen(müssen und wollen)
    ein schöner Beitrag liebes Klärchen

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  5. Liebes Angel, er hat es nicht als Zurückweisung verstanden. ich kannte ihn ja schon und er hat sich mit meinem Mann nett unterhalten.Man darf auch nein sagen, wenn man keine Hilfe braucht, so ist es nicht.Wir sind ja schon viel rumgekommen. Was anderes ist es vielleicht, wenn man in dem Land wohnt oder länger sich aufhält, wo sie wohnen. Jeder muss die Gebräuche des anderen kennenlernen, die zu uns kommen lernen das auch.
    Fremde Sitten und Gebräuche sind nicht nur für uns Deutsche schwierig anzunehmen, gerade in der heutigen Lage muss es auch umgekehrt sein. Man muss sich auch hier anpassen an unsere Sitten und Gebräuche.
    Ich gebe zu für manche Deutsche ist es schwer im Ausland, dann darf man da eben kein Urlaub machen!
    Liebe Grüße, Klärchen

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