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Donnerstag, 29. Juni 2017

Auch dafür ist ein Blog da

Gestern sah ich einen Film über Afrika und die Dürre die dort im Somaliland herrscht, vergessene Menschen.
Erst sterben die Tiere und dann die Menschen , bei uns Regen ohne Ende und sie verdursten, nein  nicht die Blumen vertrocknen im Garten, sondern das Land und Mensch und Tier vegetieren dahin .
Nicht Waffen sondern Wasser liefern!
Tut etwas , alle die es können und das Geld besitzen und die Macht.
Heute sah ich dann noch einen Text bei Elisbetta und  er bestärkte mich.
 https://www.bookrix.de/book.html?bookID=klaerchen_1314609882.1470260620#0,360,1242



... und Afrika weintKein Regen fällt

der Himmel leer

das Dorf

hat nun kein Wasser mehr

die Sonne brennt erbarmungslos

Kinder verhungern auf der Mutterschoß

Hunger und Durst bedeutet Tod

... und Afrika weint.


K.S. August 2011

 https://www.bookrix.de/_ebook-klaerchen-eine-aehre/

Eine Ähre
Ein Korn (Eine Ähre)
Eine Ähre streckt sich dem Licht entgegen,

das Kornfeld, es bedeutet Leben.

Es bedeutet Brot,

stillt den Hunger hilft aus der Not

Die Sonne am Himmel

brennt erbarmungslos.

Ein Korn für die Kinder

die in ihrem Dorf Hunger leiden,

mehr brauchen sie nicht,

sie sind bescheiden!

Nehmen wir es noch wahr?

Ein Korn bedeutet Leben

für die Kinder in Afrika.

K.S. 2005- 2011 Hungerkatasrophe


Es hat sich nicht viel verändert seit ich meine Texte schrieb, eigentlich nichts außer Kriege überall.

Kommentare:

  1. Liebes Klärchen,
    wir haben im Moment die größte Wanderung der Menschen überhaupt. Überall versuchen Menschen, die es sich irgendwie leisten können, aus Armut und auch aus der Situation der Natur zu entfliehen. Deshalb fliehen sie aus ihrem Land, dahin, wo es besser zu sein scheint.

    Wer es sich nicht leisten kann, muß dort bleiben. Die Kriege, die es dort gibt, sind meist Stammeskriege usw. man kann das nicht eingreifen.

    Ich spende und ich habe auch ein Patenkind, das heute schon 20 Jahre alt ist. Ich habe Jahre für dieses Kind gespendet und habe nie etwas von ihm gehört. O.k. das ist in Ordnung, ich bekam immer einen vorgefertigten Brief. Wohin mein Geld gegangen ist, das weiß nur der liebe Gott. Ich habe einen Brief bekommen, dass X inzwischen 20 Jahre alt ist und ob ich nicht wieder ein Patenkind übernehmen möchte.
    "nein" will ich nicht mehr.

    Hier kann man spenden und ich habe mal wieder gespendet, obwohl ich nicht weiß, ob es da ankommt, aber ich habe etwas getan

    https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/spenden-somalia-nothilfe.html?donation_custom_field_1628=J102&cHash=67620c452a6bac53ff1eff1a4417680f

    Ich kann nur sagen, dass vieles ein Tropfen auf den heißen Stein ist und wir Kinder haben schon im Jahr 1956 für Miserior gespendet und gesammelt, geändert hat sich seit nun mehr doch vielen Jahren gar nichts.

    Ich habe sogar noch Bildchen, die ich für jede Spende von der kath. Kirche bekommen habe. Ich habs aufgehoben. Geändert hat sich nichts.

    Wir sollten vielleicht eher auch die Menschen in Punkto Empfängnisverhütung beraten, aber das akzeptieren die Menschen leider nicht und was ich auch ganz schlimm finde, auch in Somalia werden heute die Mädchen noch beschnitten. Ein Martyrium für die Mädchen, eine Beschneidung passiert unter furchbaren Umständen.

    Es ist eine Schraube ohne Ende und ich denke, Tränen und Trauer nützen hier nichts, da muß etwas ganz anders geschehen. Es ist soweit weg und die wenigsten Menschen interessiert es, morgen gehen wir wieder in das Geschäft und shoppen, was das Zeug hält.
    Wie wäre es, wenn wir mal auf unseren Urlaub verzichten und das Geld in die Länder des Hungers spenden würden?

    Macht keiner, oder?
    Wenn diese Menschen dann bei uns sind, werden sie als Wirtschaftsflüchtlinge usw. bezeichnet. Ich glaube, wäre ich so arm dran, würde ich auch gehen, wenn ich könnte.

    Ich habe einige Monate in der Flüchtlingshilfe hier gearbeitet, es war wirklich und es sind arme Menschen, man will sie nicht haben, sie werden schief angesehen.

    Was sollen wir gegen Kriege tun? Was würdest du tun? Was schlägst du vor?


    Lieben Gruß Eva

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  2. Liebe Eva, danke! Ich appeliere erst mal an die Politiker, die Einfluss ausüben könnten, die Menschen die in die Länder reisen, die Menschen die Urlaub dort machen, aber keine Gedanken verschwenden.Die Menschen die so reich sind erste Hilfe leisten könnten mit Geld.
    Was ich tue, ich spende für Brot für die Welt, fürs rote Kreuz, für die Deutsche Krebshilfe und mein Sohn hat auch ein Patenkind bei Plan International,das unterstütze ich auch.
    Was ich gegen Kriege tun würde, in jedem Fall keine Waffen und Rüstung liefern.
    Mich erschüttert, das alle reichen Länder die Augen zumachen, darüber traurig sein darf ich schon und jeder den es berührt das ein Volk stirbt, Millionen Menschen! Wo das Geld hingeht, das frage ich mich auch in Bürokratie und Koruption, es muss sich ändern. Beschneidung, Empfängnisverhütung ,ja auch ein großes Thema. Akkut verdursten aber die Menschen zur Zeit, das kann einem nicht egal sein.
    bei uns gibt es auch Flüchtlinge und es wird viel für sie getan. Mein Mann war auch ein Flüchtlingsbaby, wir wissen um die Not!
    danke für Deinen ausgiebigen Kommentar, ich hoffe es werden nicht nur Blumen und Blüten kommentiert, wie bei Goggle Plus. Bei solchen Themen werden gern die Augen zugemacht. Ich möchte auch nur zum Nachdenken anregen, vielleicht hat jemand die Idee!Im Kleinen kann man eh nichts großes bewirken, aber denken, das kann man.
    Liebe Grüße zur Nacht, Klärchen

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  3. GutenMorgenKlärchen,

    nein, man darf nicht die Augen zumachen, das mache ich auch nicht. Deshalb ist es gut, wenn man hier immer wieder schreibt, auch im Kleinen kann man natürlich etwas tun. Richtig viele machen hier die Augen zu und man kann Peditionen unterschrieben, so wie ich es neulich mit einem Auftrag bei Compact gemacht habe, in anderer Sache aber die Reaktion war leider nicht so groß.

    Vielen Dank, dass du hier drauf aufmerksam gemacht hast.

    Lieben Gruß Eva
    hab einen schönen Tag

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    1. Liebe Eva,
      Peditionen unterschreiben ist eine Möglichkeit die man hat.
      Habe ich auch gerade bei den Abholzungen im Urwald. Es gibt natürlich viele Menschen die sich einsetzen und traurig sind wenn sie nichts erreichen. Denen die sich angagieren kann man nur danken für ihren Einsatz.
      Liebe Grüße, Klärchen

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  4. Man sollte niemals die Augen verschliessen, aber meist bekommen Touristen bestimmt Dinge gar nicht mit wenn sie in einen anderen Land Urlaub machen. Klar, man möchte Urlaub machen, aber man kann immer etwas tun.

    Kann ich auch von hier sagen....muss es ein All-Inclusive-Urlaub sein, wo doch der gesunde Menschenverstand sagt das so die Restaurants vor Ort zu kämpfen haben. Muss man verschwenderisch mit Wasser umgehen, gerade wenn ein Inselbesuch einem sagen sollte dass das Wasser ja von irgendwo kommen muss...

    Nichts was man hat und bekommt sollte selbstverständlich sein, und ein Blick vor die Türe reicht um auch durch kleine Dinge helfen zu können.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Danke Dir Nova, auch im Urlaub sollte man sorsam mit allem umgehen, gerade wenn man weiß, das Wasser knapp ist.Die Menschen vergessen und denken ,sie haben dafür bezahlt. Aber hintenrum wird es sie mal treffen, ganz hart.
      Liebe Grüße und danke für Deine Meinung, Klärchen

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  5. So lange ich denken kann rufen die Organisationen zu Spenden für Afrika auf. Hilfe zur Selbsthilfe hieß der Slogan. Die Selbsthilfe klappt immer noch nicht. Auch private Menschen und Organisationen errichteten mit Spenden Schulen und Brunnen. Fünf Jahre später läuft der Brunnen nicht mehr weil ein paar Schrauben fehlen und niemand die Verantwortung übernimmt. Auch die Bildung darf nur so weit gehen, wie es die Dorfältesten erlauben. Aufklärung über Hygiene, Verhütung oder gar Gleichberechtigung sind Fehlanzeige.
    Unsere Politiker haben gegenüber der Waffenlobby kein Rückgrat. Warum versuchen sie wohl gerade mit aller Macht die Ukraine in die EU zu bekommen?
    Ja, man kann weiter Spenden und immer frage ich mich wo bleiben die GROSSEN Gesten der christlichen Kirchen, sollen sie doch mal ein paar goldene Statuen oder Altäre verkaufen (die vermisst hier eh niemand) und mit dem Geld Entsalzungsanlagen und Kanäle bauen und dann auch vor Ort unterhalten. Machen sie nicht, da sie um die Korruption und Stammeskriege wissen. Der größte Teil des Geldes kommt nie dort an wo er am dringendsten gebraucht wird.
    Wir haben schon einige Male Urlaub in Afrika gemacht. Wasser oder gar warmes Wasser gibt es auf den Lodges nur am Abend wenn die Solarzellen das Wasser erwärmt haben. Sämtliche Arbeiten werden von Einheimischen ausgeführt, die mit ihrer Arbeit im Tourismus ihre Familien "wasserunabhängig" ernähren. Nur friedfertige Länder können über den Tourismus zu kleinem Wohlstand für alle kommen. Dies müssen die Machthaber aber erst mal erkennen und wollen.

    Ohne Frieden, Korruptionsbekämpfung, Empfängnisverhütung und reale Bildung werden die einfachen Leute auf dem Land immer die Leidtragenden bleiben. Es ist so traurig und hoffnungslos.

    Liebe Grüße
    Arti


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    1. Super Arti,
      genauso sehe ich es auch. Bingo!

      Lieben Gruß Eva

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  6. ein großes Thema das bleibt und immer größer wird, im Rythmus mit unserem Wohlstand!
    Irgendwie ist es abartig, deutschland liefert Waffen, damit die Kriege weitergeführt werden können, statt sich tatsächlich darauf zu konzentrieren die Gründe für die Flüchtlingspolitik richtig anzugehen, welch ein Widerspruch in sich, den kein Mensch versteht.
    Wie lange fragt man sich, soll das so weiterghehen, wer ist wirklich in der Lage ernsthafte Veränderungen einzuführen? Die Politik - richtig und sie schweigt...
    angel

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    1. Liebe Angel, das Thema wird noch lange bleiben. Es muss akkut jetzt und gleich etwas machbar sein für die Menschen.Wenn es um macht geht sind doch auch alle schnell da.
      Ich habe das Gefühl es wird resigniert.
      Nach Wohlstand hat der Mensch schon immer gestrebt,nur die Armen werden noch von den reichen Ländern ausgebeutet.
      Danke Dir!

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  7. Wir klagen, beklagen, die Zustände in der Welt. - Wir können mit Spenden ein wenig Leid lindern, doch wenn wir nicht nach den Ursachen forschen und sie beheben, wird es sein wie ein Tropfen, der auf einen heißen Stein fällt. - Wir müssen die Not wenden - das ist dringend not-wendig! - Dazu brauchen wir starke Politiker - aber nicht nur, denn jeder kann an seinem Platz etwas tun! - Danke, dass du nicht müde wirst, dich für die Ärmsten der Armen einzusetzen! LG Martina

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  8. Liebe Martina, die Ursachen weiß man ja zum Teil schon, aber sie beheben, dazu ist man nicht fähig oder schafft es nicht.Gerade bekam ich einen Spendenaufruf, Cholera im Jemen,von der Unicef. Sie versprechen, die Hilfe geht direkt dahin, ob das immer so ist?
    Danke dir, Martina.

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