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Donnerstag, 8. Juni 2017

Pfingsttour 2.Tag

Der 2.Pfingsttag 30 km

Den zweiten Tag verbrachten wir von morgens bis zum Mittagessen getrennt, so konnte ich anhalten wo ich wollte und meine Kamera zücken. Die Tour werde ich noch mal machen und mir mehr Zeit nehmen an der Weser. Mit dem Fahrrad die Gegend erkunden, macht viel Spass und man sieht so einiges, was sonst links liegen bleibt. Hier bei uns gibt es den Weser - Radwanderweg der sich gut an der Weser auf flachen Straßen durch die Marsch fahren lässt. Übernachten kann man in jedem größeren Ort, aber auch im kleinen Dorf.
Ab und an, je nach Gegend wird es auch mal hügelig mit kleinen Steigungen, das lässt sich gut bewältigen.
Also auf zur Mühle  über Inschede nach Blender, sie ist schon zu sehen und es scheint viel los zu sein am Mühlentag.
Der Mühlstein

Die Gallerieholländer Windmühle wurde 1872 auf dem Grundstück Nr. 8 von Herrn Klinker erbaut,
man hat sie schön restauriert
vorbei an Pferden und Ziegen komme ich an der Mühle an


Gleich als erstes ein Flohmarkt, und dann fällt mein Auge auf Holzkunst mit einer Kettensäge

Nachdem ich mir auch die alten Trecker, Sägen  und Bulldozer angeschaut hatte, ging ich in die Mühle. Dort stand ein alter Küchenschrank und es wurde von einem Gärtner gezeigt wie man Kränze bindet. Eine ältere Dame sah meine Kamera und gab mir den Hinweis ,doch ins Museum zu gehen, dort sollte es schöne Fotomotive geben. Das Gedränge in der Mühle war groß.
Unten im Museum gab es alte Ackergeräte zu bestaunen, wie Heuwender, Heuwagen, und Kartoffelroder, sogar ein Schleifstein stand dort.

Dann ging es eine Treppe hoch und da gab es alles zu sehen was die Urgroßeltern und Eltern in ihrem Haushalt hatten und wie sie teilweise lebten.
Die Schlafräume mit Waschschüssel und eine Wiege fürs Baby

Kinderwagen, Puppenwagen, Taufkleid und Püppchen zum Spielen 10 cm, hatte ich auch

Spinnrad und Webstuhl fehlten auch nicht, dann ging es in den Wohnzimmerbereich mit roter Samtdecke auf dem Tisch. Daneben war das Schulzimmer aufgebaut und weiter ging es in den Küchenbereich




Nun geht es am Rauchschrank und Utensielien wie Wärmeflasche, alten Fotos und Nähmaschine
vorbei in die Küche

Ein alter Herd, Kohleeimer, Suppentopf, , eine gut ausgestattete Küche  mit Frühstück

Essensdose für die arbeitenden Männer, Handtuchhalter an der Wand und alter Küchenschrank mit Brotfach

Die Hausfrau am Herd, zwei alte Kaffeemühlen und Ofenringe für den Kochtopf



ich habe natürlich noch mehr Fotos, die sicher hier und da auf meinem Blog noch gezeigt werden.
Eindrücke die Erinnerungen wecken an meine Kindheit, meine Großeltern und sicher auch bei euch in irgendeiner Form.
Euch einen schönen Freitag und danke allen die zum ersten Pfingstag Kommentare hinterlassen haben, ich habe mich sehr gefreut, bestimmt!
Dafür bekommt Ihr ein Kinderbild von mir, weil es gerade passt, die Blonde links, das bin ich mit meinem Großvater , meinem Bruder und Cousine


Kommentare:

  1. ...radeln in frischer Luft ist schon mal gesund und wenn man dann noch so viel aus alt vergangenen Tagen zu sehen bekommt und damit noch etwas anfangen kann, weil man vieles selbst noch kennt - was will man mehr!!
    Bin gerne mitgefahren, schönen Gruß,
    Luis

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  2. ach Klärchen, was würden wir tun wenn wir die Museen und alten Schwarzweissbilder nicht mehr hätten, wir wüssten von nichts, nicht - wie es damals war.
    Du hast auch passenderweise die Fotorahmen dazu antik gewählt, das passt wunderbar zu den einzelnen Motiven.
    Man erinnert sich vielerorts zurück wenn man deine alten Bilder im Museum sieht, da hast du eine tolle Tour gemacht und festgehalten was sonst im Verborgenen für uns Hinterwäldler bliebe.
    das war sicher eine große Freude für dich, da kann man nur hoffen, dass es den Blog mit diesen Erinnerungen lange lange gibt damit auch die Enkel etwas davon haben wenn sie von früher erzählen was die Oma ab und an an sie weitergab.
    Von der heutigen zeit, wette ich , wird so gut wie nichts aufgehoben werden, denn früher ehrte man, heute schmeisst man weg was alt istund damit gehts entgültig verloren.
    Kannst du mir mal dein E-Bike leihen, dann fahr ich mit.
    lacht Angelface.

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  3. Schöner kann keine Reisetagebuch gestaltet sein - du machst aus Alltäglichem und Vergangenem ein Erlebnis der besonderen Art meine Liebe - mittlerweile weiß ich allein unterwegs zu sein auch zu schätzen - ich bekomme viel mehr mit von dem was mich umgibt. LG Ulla

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  4. Ich habe noch nie die Möglichkeit gehabt so eine Mühle zu sehen...die gefallen mir aber sehr.
    Die auch ein schönes Wochenende.
    So Kindheitsfotos habe ich einige von mir, auch von meiner Mutter, sogar von Oma aufgehoben.
    Liebe Grüße

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  5. Ich würd so eine Windmühle auch mal gern erkunden ... was hast du für tolle Eindrücke mitgebracht!!!
    Radfahren ist schon ein Traum, solltest du mal den Donau-Radweg fahre, meld dich bitte vorher...
    Gruß Doris

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  6. Wir waren vor ein paar Jahren mal im Deutschen Mühlenmuseum, das war auch sehr interessant. Aber was ich jetzt gar nicht mehr aus dem Kopf kriege, ist deine Kaffeemühle mit den vier Schubladen. Normalerweise landet doch alles immer in der obersten. Wozu gibt es noch drei darunter?
    Ein rundum interessanter Post.

    Liebe Wochenendgrüße
    Arti

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    1. Liebe Arti, es wurde auf Vorat gemahlen, war die eine Lade leer, nahm man die nächste wenn viele Gäste da waren. Es musste nicht gleich wieder neu gemahlen werden. Eigentlich doch praktisch,
      lieben Gruß zu Dir, klärchen

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  7. Hallo Klärchen,
    du hast den Namen geändert, da mußte ich erst mal gucken.

    Eine richtige Mühle habe ich mal vor Jahren in Blaubeuren gesehen, das ist aber schon eine Weile her.

    Wir haben hier zwar den Glemsmühlenradweg aber diese Mühlen kann man nicht besichtigen.

    Mir gefällt das Wohnzimmer so sehr und die Püppchen, so nett.

    Mit lieben Grüßen Eva

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  8. Viele Dinge des Alltags, an die ich mich gut erinnern kann, liebes Klärchen! Schön, einmal in den alten Stücken inne zu halten, sich zu besinnen wie es früher war.

    Ganz liebe ❤️und herzliche Grüßle von Heidrun

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